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Zauber Tuning & Motorsport                      Bössingerstr. 40                     D-74243  Langenbrettach                         Germany

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

    

   

   

 

 Zauber Tuning und Motorsport GmbH


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Verkauf, Bau und Vertrieb von Seven der Serie Zauber-Edition
Tuning, Lotus, Motorsport, Seven, X-One, Tuning, Lotus, Motorsport, Seven, X-One, Tuning, Lotus, Motorsport, Seven, X-One.
Ein Bericht von Werner Maurer: Es ist lausig kalt. Langsam kriecht die Kälte in die müden Knochen. Es dämmert am Nürburgring. Seit nunmehr sechzehn Stunden dreht der Westfield unspektakulär seine Runden. Weitere lange 8 Stunden wird das nach Le Mans bekannteste Langstreckenrennen noch dauern. Allen Fahrern ist die Anstrengung besonders in den frühen Morgenstunden deutlich anzusehen .Wie es wohl in den übrigen Boxen aussieht? Eine alte 24-Stunden–Regel besagt :“Jedes Team bekommt in dieser langen Zeit ein Problem“. Jede Box ist mit mindestens sechs Fahrzeugen mehr als ausreichend belegt. Am Caterham ging in der Nacht ein Radlager fest. Nach 45 Minuten war man wieder auf der Strecke. Am Opel Astra wurde schon früh das Getriebe gewechselt und am VW Golf half nach einem harten Einschlag in die Leitplanke nur noch eine Notamputation der gesamten Frontpartie. Nur der Seat Ibiza lief ähnlich problemlos. Doch der Reihe nach: Schon im letzten Jahr reifte bei der Fa. Zauber Tuning in Langenbrettach der Plan, mit einem Westfield am 24 Stunden Rennen am Nürburgring teil zu nehmen. Nach anfänglicher Skepsis von verschiedenen Seiten ging man auf Sponsorensuche und gewann diverse Firmen für diesen Plan. Weiterhin ungeklärt blieb die Frage nach geeigneten Fahrern, die dieses waghalsige Vorhaben in die Tat umsetzen konnten. Von der ursprünglich geplanten Truppe blieb zuletzt nur noch unser Urgestein Dieter Kloß, besser bekannt unter seinem Pseudonym „Dutton Dieter“, übrig. Einer glücklichen Fügung ist es zu verdanken das drei Elise-Fahrer von Rhein Main Stammtisch in die Presche sprangen und kurzfristig die restlichen Fahrerplätze belegten. Obwohl es für alle drei die erste ernsthafte Berührung mit einem Seven war, entstand innerhalb kürzester Zeit eine eingeschworene Truppe. Dabei handelte es sich keineswegs um erfahrene Piloten mit Tausenden von Rennkilometern auf dem Buckel, sondern um Amateure, die bisher nur im Kartsport Erfolge erzielt hatten. Nach dem Absolvieren der Fahrerlizenzen wurde fast die komplette Freizeit auf der Nordschleife verbracht. Unzählige Runden wurden abgespult, um die legendäre Rennstrecke in immer schnelleren Zeiten zu beherrschen. Das dabei auch eine Elise und ein Audi auf der Strecke blieben, sei hier nur am Rande erwähnt. Derweil war man bei der Firma Zauber–Tuning damit beschäftigt, den Rennwagen aufzubauen. Der Kit stammte aus der englischen Westfield-Rennserie, mit Käfig und Seitenaufprallschutz. Zusätzlich wurden Stabilisatoren, eine Feuerlöschanlage und natürlich die unverzichtbaren Lampenbatterien angebaut . Wochenlang gingen bei Zauber die Lichter nicht mehr aus, denn die tägliche Arbeit sollte unter dem Rennprojekt nicht leiden. Erst wenige tage vor dem Termin erfolgte der erste „Roll-out“ und die Abstimmungsarbeiten auf dem Hockenheimring erfolgten. Man hatte sich entschlossen, das Fahrzeug mit dem 2-Liter Ford-Zetec-Motor auszurüsten und die Leistung auf knapp 200 PS auszulegen. Bei einem Langstreckenrennen zählt in erster Linie die Zuverlässigkeit von Mensch und Maschine . Ankommen war das erklärte Ziel. Man war natürlich auf dem Auftritt der Zauber–Truppe gespannt und sogar in der offiziellen Homepage des 24-Stunden–Rennens wurde auf das kleine Team mit Bild und Text hingewiesen. Aber was kann man schon mit den begrenzten Mitteln gegen die großen Teams ausrichten. Das Startfeld strotzte nur von bekannten Namen wie Bartels, Stuck, Lohr, Reuter, Larini, Modena, Danner usw. Die Liste ließe sich beliebig erweitern. Um so erstaunlicher war dann der erste Eindruck. Das komplette Team war mit schwarzen Overalls und großem Zauber-Logo ausgerüstet. Der Westfield war blitzsauber aufgebaut und wurde sogar von der in der Box vertretenen Caterham Konkurrenz bestaunt. Dies war aber erst der Anfang. Ein Fahrwerksingenieur stand ebenso bereit wie eine Physiotherapeutin, die die Fahrer in den Pausen betreute. Schon nach kurzer Zeit war klar, dass hier keine Freizeitgruppe das Abenteuer Nürburgring suchte, sondern ausgebuffte Profis einen brillanten Job erledigten. Bei jedem Boxenstop fühlte man sich an eine Formel-1 Übertragung erinnert, ohne viele Worte sass jeder Handgriff und die Fahrer konnten sich auf ihre Aufgabe beschränken. Erleichternd kam natürlich hinzu, dass der Westfield mit Zuverlässigkeit glänzte und während der gesamten Dauer nur zwei „Problemchen“ auftraten. Bei einem unfreiwilligen Ausritt ins Kiesbett brach der vordere Stabilisator und zeitweise versagte die Fahrersitzverstellung. Nach einer heißen Woche mit Temperaturen von weit über 30 Grad erwartete jeder eine Hitzeschlacht. Aber der Nürburgring hat bekanntlich seine eigenen Gesetze, jedenfalls sorgte eine Mischung aus Nieselregen, Schauer und sogar Sonnenschein für Abwechslung im Wetterkarussell. Teilweise standen sogar Ganze Streckenabschnitte komplett unter Wasser, während es anderswo völlig trocken war . Den Start erlebte Helmut Rieser von Startplatz 171 unweit der Boxeneinfahrt, während die Spitze bereits am Castrol-S Aufstellung genommen hatte. In diesem Jahr durften 210 Fahrzeuge starten wobei über 340 Nennungen den Stellenwert dieser Veranstaltung verdeutlichen. Die Augenblicke vor dem Start werden sicherlich unvergesslich bleiben. Wenn sich die Anspannung der letzten Stunden langsam löst, die Helfer den Startplatz geräumt hatten und die Zuschauer auf der bis auf den letzten Platz gefüllten Tribüne den Piloten zujubelten. Um 15:40 Uhr ging das Feld auf die Einführungsrunde und Pünktlich um 16:00 Uhr schoss die Dodge-Viper als erste über die Startlinie. Die Stimmung am Ring war unbeschreiblich. Die echten Fans findet man jedoch an der Nordschleife, an den markanten Stelle wie Brünnchen, Hohe Acht, Bergwerk oder Wehrseifen. Alle Abschnitte haben ihre Bedeutung, so wurde z. B. am Bergwerk bis ins 18. Jahr-hundert Silber abgebaut. Doch dies interessierte an diesem Wochenende niemanden, es war Volksfest angesagt. Rund um die Rennstrecke entstanden in kürzester Zeit mehrere Zeltstädte und boten den Zuschauern einigermaßen Schutz vor Kälte und Regen. Sobald die Dämmerung hereinbrach, wurden die Feuer angezündet. Riesige Flammen züngeln gen Himmel. Dazwischen leuchten die gewaltige Scheinwerfer der Teilnehmer zeitweise das komplette Areal aus. Es riecht nach Grillwurst und verbranntem Treibstoff. Unzählige Feuerwerkskörper wurden gezündet und man konnte glauben ein neues Millennium bricht abermals an. Erst gegen Morgen schleppten sich die letzten Zuschauer müde in den Schlafsack. Man wollte für den Zieleinlauf wieder einigermaßen ausgeruht sein und suchte für eine kurze Zeit unruhigen Schlaf.Die Fahrer aber erledigten weiterhin ihren Job. Nach einigen Stunden war die erste Euphorie verflogen und die Müdigkeit machte sich breit. Jetzt hieß es besonders aufpassen, denn die kleinste Unaufmerksamkeit konnte fatale Folgen haben. Eine Kollision mit einem Mitstreiter, ein Ausrutscher gegen die Leitplanke oder ein kleiner Fahrfehler und die Arbeit von vielen Stunden war dahin. Zudem wollte man das Team nicht um den Erfolg bringen, trotzdem musste der Westfield zügig bewegt werden. Das man keineswegs trödelte zeigte die aktuelle Platzierung. Nach 18 Stunden hatte man sich auf Platz 78 vorgearbeitet. Bereits nach 10 Stunden lag man mit Platz 98 unter den Top 100. Die schnellste Runde wurde mit 10:57:32 gestoppt. Selbst bei Regen waren es selten über 11 Minuten. Zu diesem Zeitpunkt waren viele Fahrzeuge bereits ausgefallen. Der Donkervort von einem sensationellen 19. Startplatz gestartet hielt nur einige Runden. Ebenso der Morgan +8, der Wiesmann Roadster, der Sylva-Stryker, der Renault-Spider und all die anderen Publikums-Lieblinge. Auch fünf der sieben gestarteten Caterhams hatte man bereits hinter sich gelassen. Doch es sollte noch besser kommen. Zwei Stunden vor Schluss lag der Westfield auf Platz 71, um 15:30 hatte man sich auf Platz 65 verbessert und kämpfte mit dem Caterham Vauxhall mit der Startnummer 117 verbissen um jede Position. Man mag es als Promotion-Gag sehen, dass der Westfield vor Rennende angehalten wurde, um gemeinsam mit dem führenden Porsche GT3 über die Ziellinie zu fahren. So belegte er zum Schluss leider nur Platz 74 und wurde zehnter in der Klasse Tourenwagen Gruppe „A“ bis 2000 ccm. Aber auch dieser Rang zeigt die bravouröse Leistung des Teams. Die anschließend obligatorische Champagnerdusche entschädigte für die vielen Stunden, die alle im Vorfeld geleistet hatten. Wir gratulieren den Fahrern Helmut Rieser, Patrick Schleicher, Patrick Monz und Dieter Kloß sowie dem gesamten Team Zauber zu diesem Erfolg. Wir ziehen den Hut vor euch, für uns seid ihr die echten Helden der „24 Stunden Grüne Hölle Nürburgring“. Sollten Sie stolzer Besitzer eines Seven sein und suchen einen kompetenten Partner für Service, Wartung, Reparatur oder Fahrzeugtuning, so wenden Sie sich an uns. Firma Zauber Tuning GmbH Bössingerstr.40 D-74243 Langenbrettach Zauber Tuning Werkstatt Auto Rennsport Wartung Ersatzteile Langenbrettach Super Seven Sportauto Zubehör Ersatzteile Bausätze Komplettfahrzeuge Wilder Süden seven ig Westfield Edition Rush Lotus Caterham Elise Service Wartung Auspuff Aerodynamik Werkstatt Daiber Budai werbon
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Westfield: Since 1997 we are the official Westfield dealer for Germany, Suisse and Austria.
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